Kaffee und Rosinenstuten auf weißem Porzellanteller

Schreiben um zu Denken

Huch! Ein Blogbeitrag über das Schreiben ?! – In Annas Blogparade #SchreibenÜberDasSchreiben steht im März 2024 ein Thema an, das sehr frei und damit sehr individuell zu verstehen und zu gestalten ist.

Spontan fällt mir hierzu alles und nichts ein. – Was schreibe ich und warum? – Gute Frage! – Wann schreibe ich und wie? – Habe ich beim Schreiben ein Ziel? – Und wenn ja, welches?! – Meine Mindmap zum Schreiben würde ausufern … .

Meine Gedanken zum Schreiben

Seit ich denken kann, schreibe ich. Ich denke schreibend nach und bringe für mich schwierige oder umfangreiche Themen immer erst zu Papier, bevor ich zu einem Schluss komme.

Nun ja, nicht immer zu Papier, immer häufiger nutze ich dafür die Tastatur; was meiner an sich recht schönen und „ausgeschriebenen“ Handschrift weniger gut bekommt.

Das kommt nämlich darauf an, um was sich meine Gedanken drehen und für wen ich oder über was ich schreibe.

  • Persönliche Briefe an Freunde oder Bekannte,
  • Postkarten aus dem Urlaub,
  • Grußkarten zum Geburtstag
  • Kurz-Nachrichten für kleine Grüße,
  • Blogbeiträge zu – in der Regel – fachspezifischen Sachthemen,
  • E-Books und Essays zu einer konkreten Frage,
  • E-Mails zur Abstimmung,
  • Mindmaps zur Strukturierung von Themenfeldern
  • Karteikarten für’s Vokabeltraining
  • ABC-Listen für Assoziation / Dissoziation
  • Notizen um nichts zu vergessen

Eine Zeitlang habe ich nur abends oder nachts geschrieben. Mittlerweile habe ich meinen Tagesablauf aber verändert und seit einigen Jahren schreibe ich nun eher früh morgens als spät abends.

Wenn ich morgens aufstehe kreisen meine Gedanken meist bereits um ein Thema und – mit einer Tasse Kaffee bewaffnet – setze ich mich an den Schreibtisch und lege los. Während drinnen und draußen der Tag erwacht und die Nachbarn im Haus einer nach dem anderen das Haus zum Arbeiten verlassen, kann ich mich wunderbar auf meine Arbeit konzentrieren, mich in ein Thema vertiefen und / oder an meinen Texten hierzu feilen.

Vorbilder beim Schreiben habe ich nicht, denn ich finde, jeder oder jede sollte eine (Schreib-)Stimme für sich finden, die er oder sie einzusetzen versteht.

Je nach Verfassung und Ruhe lese ich Bücher oder Blogs von Autoren, die mir in diesem Augenblick etwas sagen. Meine Büchersammlung umfasst daher Sachbücher, Sammlungen von Gedichten, Sprüchen oder Bonmots, Romane, Krimis wie Bild- oder Kunstbände.

Aktuell lese ich von Birgit E. Orths „Als Steuerfahnderin auf der Spur des Geldes“ (2023) und wundere mich mit ihr über den alltäglichen Wahnsinn der deutschen (Finanz-)verwaltung und das Unvermögen der Politik, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen [1].

Zu meinen liebsten Blogs zählen aktuell die von Judith Peters, Walter Epp und die Lage der Nation.

Das Leben ist bunt und Sprache – in den letzten Jahren vermehrt auch wieder als Audio-Beiträge – bestimmt einen großen Teil davon.


[1] Anmerkung: Die von ihr beschriebenen Ermittlungen beginnen im Jahr 2009. Seither hat sich viele getan. Der Gesetzgeber und die Finanzverwaltung bemühen sich um aktualisierte Gesetze und eine digitalisierte Finanzverwaltung. Insbesondere hier gibt es noch reichlich Verbesserungsbedarf.


Kommentare

Eine Antwort zu „Schreiben um zu Denken“

  1. […] Schreiben um zu Denken – mein Beitrag in Annas Blogparade #SchreibenÜberDasSchreiben […]

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